Sankt Martin

Sankt Martin war Bischof von Tours und wurde um 316 in Sabaria, dem heutigen Szombathely in Ungarn, geboren und starb am 8. November 397 in Candes bei Tours in Frankreich.

Sankt Martin wird von an folgenden Tagen gefeiert:
katholisch und evangelisch: 11. November
orthodox: 13. November, 12. Oktober

Seine Attribute - Darstellungsarten und -mittel sind:
als römischer Reiter, Bettler, Mantel, Gans

Er ist Patron
von Frankreich, des Kantons Schwyz, des Burgenlands; der Soldaten, Kavalleristen und Reiter, Huf- und Waffenschmiede, Weber, Gerber, Schneider, Gürtel-, Handschuh- und Hutmacher, Ausrufer, Hoteliers und Gastwirte, Reisenden, Armen, Bettler, Bürstenbinder, Flüchtlinge, Gefangenen, Hirten, Böttcher, Winzer, Müller; der Abstinenzler; der Gänse; gegen Ausschlag, Schlangenbiss und Rotlauf; für Gedeihen der Feldfrüchte.

Natürlich gibt es auch einige Bauernregeln zum Heiligen Martin: St. Martin ist ein harter Mann / für den, der nicht bezahlen kann.
Ist es um Martin trüb', / wird der Winter gar nicht lieb.
Martinstag trüb, macht den Winter lind und lieb; / ist er hell, macht er das Wetter zur Schell!
Ist St. Martin trüb, wird der Winter lieb. / Ist St. Martin hell, wird er kalt für äll'.

Geschichtlich belegt war Martin zunächst Offizier der römischen Kaisers. Mit 18 Jahren ließ er sich taufen. Er quittierte mit 40 Jahren den Dienst im Heer und wurde Missionar. Seit 371 wirkte er als Bischof von Tours.

Die Legende um den Heiligen besagt, dass er an einem besonders kalten Winterabend, an dem auf den Straßen lag dicker Schnee, durch die Straßen ritt. Die Straßen waren menschenleer, doch da wurde er eines Mannes am Straßenrand gewahr, der vor Kälte schlotterte und wimmerte. Es war ein Bettler, der nur Lumpen trug. Martin zögerte nicht, teilte mit seinem Schwert seinen eigenen Mantel mittendurch und reichte dem Bettler den halben Mantel. In der darauffolgenden Nacht träumte Martin von Jesus und verließ daraufhin das Heer des Kaiser. Er wollte kein Soldat mehr sein, er wollte lieber den Armen helfen. Überall im Land erzählte man von seiner Tat. Die Geschichte von dem armen Bettler hatte sich weit herumgesprochen, so war Martin ein bekannter Mann. Viele Menschen liebten und verehrten ihn, sie wollten Martin sogar zum Bischof machen. Aber Martin lehnte ab, dafür war er viel zu bescheiden. Er fürchtete sich vor diesem Amt und meinte er würde nie ein guter Bischof werden. Als eine Abordnung kam, um ihn zum Bischof zu machen, versteckte er sich in einem Gänsestall. Die Gänse im Gänsestall aber schnatterten so laut und waren so aufgeregt, das Martin schließlich doch entdeckt wurde. So wurde Martin Bischof von Tour und ein guter Bischof.

Lieder zu Sankt Martin

Ich geh mit meiner Laterne..

1. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, da unten leuchten wir. Ein Lichtermeer zu Martins Ehr! Rabimmel, Rabammel, Rabumm!
2. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Der Martinsmann der Zieht voran. Rabimmel.......
3. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Wie schön das klingt, wenn jeder singt! Rabimmel.......
4. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Ein Kuchenduft liegt in der Luft. Rabimmel......
5. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Beschenkt uns heut ihr lieben Leut. Rabimmel......
6. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus. Rabimmel.....

Sonne, Mond und Sterne,

Sonne, Mond und Sterne,
ich geh' mit meiner Laterne,
meine Laterne ist hübsch und fein,
drum geh' ich mit ihr ganz allein.

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne,
brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Sankt Martin

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt' ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein alter Mann,
hatt Kleider nicht, hatt Lumpen an.
"O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!"

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Roß stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt'
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still:
der Bettler rasch ihm danken will
Sankt Martin aber ritt in Eil'
hinweg mit seinem Mantelteil.

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