Weihnachtswichtel
Weihnachtswichtel - die dienstbaren Geister
Wichtel ist die Verkleinerungsform von Wicht. Es sind Phantasiegeschöpfe, - oder vielleicht auch nicht :) - die den Menschen Gutes tun, indem Sie sie vor Gefahren warnen oder bei der täglichen Arbeit zur Hand gehen ohne dass diese es merken. Weihnachtswichtel sind die Wichtel, die eine besondere Tradition zum Weihnachtsfest pflegen.
Über die Weihnachtswichtel gibt es ein ganz wunderbares Buch von Sven Nordquist, der vielen als der Schöpfer (Autor und Illustrator) von Findus und Pettersson, bekannt ist. In seinem Buch "Geheimnis der Weihnachtswichtel" erzählt er vom Weihnachtsfest in einer Weihnachtswichtelfamilie, bei dem nicht alles so abläuft, wie es sein sollte - die Menschen vergessen den Wichteln für Ihre Dienste im zuende gehenden Jahr den weihnachtlichen Reisbrei (mit einem extra großen Blutterklecks) auf einem Teller bereit zu stellen, so dass die Wichtelfrau, die glücklicherweise in die Zukunft schauen kann, etwas nachhelfen muss.Das Geheimnis der Weihnachtswichtel
Erscheinungsdatum: September 2007Preis: EUR 12,00
Katalog: Book
Verlag: Ellermann
Listenpreis: EUR 11,21
Unser Preis: EUR 12,00
Preis gebraucht: EUR 8,97
Medium: Gebundene Ausgabe
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
Kommentar von/bei Amazon (#VerdientProvisionen): Es ist zauberhaft zu lesen und versetzt in eine wunderbare Traumwelt.
Sehr zu empfehlen für Mamas, Papas, Jungen und Mädchen zum gemeinsamen Lesen in der Advents- und Weihnachtszeit.
Die Bilder erzählen zusätzliche Geschichten für fantasievolle Augen.
Herrlich gestaltet.
Zusammenfassung: Ein traumhaft schönes Buch für alle Romantiker und Liebhaber/-innen der besinnlichen Weihnachtszeit
Zwerge
Zwerge zählen zu den bekanntesten Gestalten der europäischen Mythologie und Folklore. In Mährchen und Sagen gelten sie oft als geschickte Handwerker, Bergleute oder behüterische Naturwesen. Besonders bei Kindern sind sie beliebt - nicht zuletzt, weil ihre geringe Körpergröße eine natürliche Identifikationsfläche bietet und sie in Erzählungen häufig durch Schlauheit und Herzensgüte überzeugen.
Gnome
Der Begriff des Gnoms geht historisch auf den Renaissance-Arzt Paracelsus zurück, der sie als Elementargeister der Erde beschrieb. Im Unterschied zu klassischen Zwergen werden Gnome in der modernen Populärkultur und Kinderliteratur meist als kleine, tief mit der Natur und dem Boden verbundene Wesen dargestellt, die oft schüchtern, aber ausgesprochen wissensreich sind.
Kobolde
Kobolde sind traditionelle Haus- und Schiffsgeister. Während sie in alten Sagen gelegentlich für kleine Missgeschicke im Haushalt verantwortlich gemacht wurden, gelten sie in Kindergeschichten meist als verschmitzte, aber wohlgesinnte Schalkwesen. Ihr frecher Charakter und ihr Drang zum Schabernack machen sie zu einer faszinierenden Figur der Kinderliteratur.
Hutzelmännchen
Das Hutzelmännchen (auch Hutzelmann) ist eine schrumpfgedrehte, oft uralte Sagengestalt des deutschsprachigen Raums. Der Name leitet sich von den getrockneten, runzeligen Dörrobst-Stücken (den "Hutzeln") ab. Bekanntheit erlangte die Figur unter anderem durch Eduard Mörikes Märchen vom Stuttgarter Hutzelmännlein, in dem der kleine Mann dem Hauptdarsteller mit magischen Gaben zur Seite steht.
Wichtel
Wichtel (im skandinavischen Raum als Nisse oder Tomte bekannt) sind kleine Schutzgeister von Hof und Heim. Sie unterstützen Mensch und Tier meist im Verborgenen. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit erfreut sich der Brauch der "Wichteltür" wachsender Beliebtheit, da Wichtel als zauberhafte Helfer der Festtage die Fantasie von Kindern beflügeln.
Trolle
Trolle stammen aus der nordischen Mythologie und nehmen je nach Erzählung sehr unterschiedliche Rollen ein: In alten Sagen werden sie oft als riesige, teils finstere Wesen der Wildnis beschrieben. In der modernen Kinderliteratur - wie etwa in den Mumin-Geschichten von Tove Jansson - haben sie sich jedoch zu liebenswerten, wenn auch oft eigenwilligen Figuren gewandelt, die das Mystische der nordischen Natur verkörpern.
Heinzelmännchen
Die Heinzelmännchen sind fleißige Hausgeister aus der Kölner Sagenwelt, die nachts heimlich die Arbeit der schlafenden Handwerker verrichteten. Erstmalig schriftlich erfasst wurde die Sage 1826 von dem Kölner Schriftsteller Ernst Weyden (1805-1869). Ihre bis heute große Bekanntheit verdanken sie vor allem der sprichwörtlich gewordenen Ballade des Malers und Dichters August Kopisch (1799-1853) aus dem Jahr 1848:
Wie war zu Cölln es doch vordem mit Heinzelmännchen so bequem! Denn war man faul, … man legte sich hin auf die Bank und pflegte sich. Da kamen bei Nacht, eh' man's gedacht, die Männlein und schwärmten und klappten und lärmten und rupften und zupften und hüpften und trabten und putzten und schabten - und eh ein Faulpelz noch erwacht, war all sein Tagwerk … bereits gemacht! Die Zimmerleute streckten sich Hin auf die Bank und reckten sich. Indessen kam die Geisterschar Und sah, was da zu zimmern war. Nahm Meißel und Beil Und die Säge in Eil! Sie sägten und stachen Und hieben und brachen, Berappppten Und kappten, Visierten wie Falken Und setzten die Balken.. Eh sich's der Zimmermann versah… Klapp, stand das ganze Haus… schon fertig da! Beim Bäckermeister war nicht Not, Die Heinzelmännchen backten Brot. Die faulen Burschen legten sich, Die Heinzelmännchen regten sich - Und ächzten daher Mit den Säcken so schwer! Uns kneteten tüchtig Und wogen richtig, Und hoben Und schoben, Und fegten und backten Und klopften und hackten. Die Burschen schnarchten noch im Chor… Da rückte schon das Brot,… das neue , vor! Beim Fleischer ging es just so zu: Gesell und Bursche lagen in Ruh. Indessen kamen die Männlein her Und hackten das Schwein die Kreuz und Quer. Das ging so geschwind Wie Mühl im Wind! Die klappten mit Beilen, Die schnitzten an Speilen, Die spülten, Die wühlten, Und mengten und mischten Und stopften und wischten. Tat der Gesell die Augen auf… Wapp! Hing die Wurst schon da… Im Ausverkauf! Beim Schulkind war es so: es hielt Es nicht mehr aus im Haus und spielt. Die Hausaufgaben ließ es sein, Die Männlein machten sie gar fein. Sie schreiben geschwind So wie der Wind. Sie rechnen und malen Die Ziffern und Zahlen Und krixeln Und kraxeln, Sie lasen, radierten, Sie basteln, kopierten. Und eh das Schulkind es gedacht,… War schon die Hausarbeit… bereits gemacht. Einst hatt ein Schneider große Pein: Der Staatsrock sollte fertig sein; Warf hin das Zeug und legte sich Hin auf das Ohr und pflegte sich. Da schlüpften sie frisch Auf den Schneidertisch: Sie schnitten und rückten Und nähten und stickten, Und faßten Und paßten, Und strichen und guckten Und zupften und ruckten. Und eh mein Schneiderlein erwacht, … War Bürgermeisters Rock … bereits gemacht! Neugierig war des Schneiders Weib Und macht sich diesen Zeitvertreib: Streut Erbsen hin die andre Nacht, die Heinzelmännchen kommen sacht: Eins fähret nun aus, Schlägt hin im Haus, Die gleiten von den Stufen Und plumpen hin in Kufen, Die fallen Mit Schallen Die lärmen und schreien Und vermaledeien! Sie springt hinunter auf den Schall … Mit Licht: husch, husch, husch, husch! … verschwinden all! O weh! Nun sind sie alle fort Und keines mehr hier am Ort! Man kann nicht mehr wie sonsten ruhn, Man muß nun alles selber tun! Ein jeder muß fein Selbst fleißig sein, Und kratzen und schaben Und rennen und traben Und schniegeln Und bügeln, Und klopfen und hacken und kochen und backen Ach, daß es noch wie damals wär! Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!
Synonyme und regionale Varianten
Pixies
Die Pixies (auch Piskies) stammen aus der Folklore Südwestenglands, insbesondere aus den Gegenden von Devon und Cornwall. Diese kleinen, oft mit spitzen Ohren und grüner Kleidung beschriebenen Naturgeister gelten als ausgesprochen spuk- und schalkhaft. In den Volkssagen locken sie Wanderer vom Weg ab oder verzaubern Gegenstände. Trotz ihres Hangs zum Schabernack werden sie in der modernen Kinderliteratur meist als verspielte, tanzfreudige Hüter der Wälder und Felder dargestellt.
Leprechauns
Der Leprechaun ist eine der bekanntesten Figuren der irischen Mythologie und eng mit dem dortigen Brauchtum verbunden. Traditionell wird er als einsiedlerischer, grüngewandeter Schuster dargestellt, der das Schuhwerk der Feenwesen repariert. Leprechauns gelten als außerordentlich gerissen und besitzen laut der Sage einen Topf voll Gold, den sie am Ende des Regenbogens versteckt halten. Wer einen Leprechaun fängt, dem muss er drei Wünsche gewähren - allerdings versuchen sie stets, den Fänger durch List zu überlisten.
Puck
Puck (auch bekannt als Robin Goodfellow) ist ein schelmischer Wald- und Naturgeist der englischen Sagenwelt, der vor allem durch William Shakespeares Komödie Ein Sommernachtstraum Weltruhm erlangte. Puck vereint Eigenschaften eines klassischen Kobolds mit denen eines Feenwesens: Er verwandelt sich gerne, treibt Streiche mit Sterblichen, hilft aber auch wohlgesonnenen Menschen bei der Arbeit. Seine Figur verkörpert das unberechenbare, aber magische Element der Natur.
Querxe
Die Querxe (auch Querxlein oder Querxmännlein) sind traditionelle Zwerg- und Wichtelgestalten aus der Sagenwelt der Oberlausitz, Schlesiens und angrenzender Regionen. Der Name leitet sich vermutlich von "Zwerg" bzw. "quer" (im Sinne von klein oder winzig) ab. Laut der Überlieferung leben sie friedlich in Höhlen oder unter Baumwurzeln, besitzen Tarnkappen und helfen den Menschen häufig in der Landwirtschaft oder im Haushalt. Als Gegenleistung schätzen sie traditionell Brei oder Backwaren, reagieren jedoch empfindlich, wenn man sie beleidigt oder verspottet.
Skandinavische Wichtel: Nisse, Tomte und Tonttu
In den nordischen Ländern bildet der Wichtel einen zentralen Bestandteil der Alltagskultur und des Weihnachtsfests. Während er in Dänemark und Norwegen als Nisse (oder Julenisse) bezeichnet wird, nennt man ihn in Schweden Tomte und in Finnland Tonttu. Ursprünglich als schützende Hof- und Hausgeister verehrt, wachen sie über das Anwesen, die Ernte und das Vieh. In der Weihnachtszeit bringen sie kleine Geschenke und sind für den Brauch der skandinavischen "Wichteltüren" (Nissedør) verantwortlich.
Fleißige Hausgeister: Brownies und Domowike
In Schottland und England übernimmt der Brownie die Rolle des heimlichen Helfers: Ein braun gekleideter, bescheidener Hausgeist, der nachts die Hausarbeit verrichtet, solange man ihm eine Schale Milch oder Brei bereitstellt. Ein ähnliches Äquivalent findet sich in der slawischen Mythologie mit dem Domowik (oder Domovoy). Dieser schützende Hausgeist wohnt bevorzugt hinter dem Ofen oder unter der Türschwelle und sichert das Wohlbefinden der gesamten Familie, sofern man ihm mit Respekt begegnet.
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